Mit der Endodontie in Frankfurt den Schmerz an der Wurzel bekämpfen

Die Endodontie ist ein sehr wichtiger Bereich der Zahnheilkunde. Hierbei geht es um Erkrankungen des Weichgewebes im Zahninneren, der sogenannten (Zahn-)Pulpa. Diese ist durchzogen von kleinen Blutgefäßen, Bindegewebe und Nervenfasern. Sie zieht sich durch den gesamten Zahn, von der Zahnkrone bis hinunter an die Zahnwurzel.


Die Pulpa ist für Entwicklung und das Wachstum des Zahnes verantwortlich. Bei einer Erkrankung des Zahninneren, sei es durch Bakterienbefall oder Parodontitis, besteht die Gefahr einer Entzündung der Nerven. Zusätzlich ist ein Absterben des Zahnes möglich.


In diesem Fall kann eine Wurzelbehandlung erforderlich sein. Hierbei entfernen wir das entzündete oder abgestorbene Nervengewebe, säubern und desinfizieren den Nervenkanal und versiegeln ihn danach. So wird er vor einer erneuten Infektion geschützt. Ziel dieser Behandlung ist der Erhalt des Zahnes, sowie eine Wiederherstellung seiner Funktion. Auch gekrümmte oder komplizierte Kanäle können wir Dank modernster technischer Ausstattung in unserer Praxis Varnai & Varnai in Frankfurt Bornheim behandeln.

Dann wird ein endodontischer Eingriff nötig

 

Eine Infektion der Pulpa kann verschiedene Ursachen haben. Im Folgenden sehen Sie eine Auswahl an typischen Ursachen, die zu Entzündungen führen können und einen endodontischen Eingriff unumgänglich machen:

  • Karies,
  • Parodontose,
  • kleine Risse durch Unfälle oder nicht mehr dicht abschließende Zahnfüllungen

Um ein Absterben des Zahnes zu vermeiden, ist ein endodontischer Eingriff bei einer bakteriellen Infektion unumgänglich, so kann die Infektion behoben werden. Dringen die Bakterien einer Karies oder einer Parodontitis allerdings bis zum Nerv des Zahnes, kann dieser sich entzünden und absterben. Auch ein Trauma kann zu solch einer Reizung des Nervs führen. In seltenen Fällen läuft dies symptomlos ab, meistens aber verspürt der Patient eine Kälte- bzw. Wärmeempfindlichkeit des Zahnes und/oder Schmerzen auf Druck.

 

Die sogenannte Wurzelbehandlung ist dann indiziert, um die Bakterien daran zu hindern, sich in den Knochen auszubreiten bzw. um den schon entzündeten Knochen zur Ausheilung zu bringen. Dabei wird der entzündete oder bereits abgestorbene Nerv entfernt, der Nervkanal gesäubert und desinfiziert. Anschließend erfolgt ein bakteriendichter Verschluss des Kanals. In den meisten Fällen kann so die Extraktion des Zahnes verhindert werden und der Zahn kann wieder seine volle Kaufunktion aufnehmen.

 

Wir kontrollieren den Behandlungserfolg regelmäßig und verfügen über die modernsten technischen Möglichkeiten, um auch ungünstige - beispielsweise gekrümmte oder schwer gängige - Kanäle behandeln zu können. 

Den Schmerz identifizieren

 

Um eine effektive Behandlung bei der Endodontie zu gewährleisten, muss zunächst bestimmt werden, woher genau der Schmerz kommt. Da Schmerzen jedoch oft auf umliegendes Gewebe ausstrahlen, ist der Ursprungsort nicht immer direkt zu identifizieren. Hierbei helfen genaue Aufzeichnungen über den Verlauf der Erkrankung. Auch die individuelle Krankengeschichte des Patienten spielt bei der Diagnostik eine entscheidende Rolle.

 

Röntgenbilder von Zähnen und Kiefer des Patienten sind für die Endodontie ebenfalls unerlässlich.

 

Symptome einer Wurzelentzündung sind unter anderem:

  • Schmerzen bei Druck auf den Zahn
  • Schwellungen im Gesicht
  • dunkel gefärbte Zähne
  • Temperaturempfindlichkeit der Zähne
  • tageszeitbedingte Schwankungen in Bezug auf die Intensität und Art der Schmerzen

Die Wichtigkeit einer endodontischen Behandlung


Eine unbehandelte Infektion der Pulpa ist nicht nur schmerzhaft - sie hat auch dramatische Folgen für die Zähne des Patienten. Bakterielle Infektionen der Zahnwurzel können sich auszubreiten und auch umliegende Zähne massiv schädigen. Es kann zu einer vollständigen Zerstörung der Pulpa kommen, was ein Vordringen der Bakterien zum Kieferknochen ermöglicht.


Am Ende einer nicht behandelten Wurzelentzündung hat der Patient Zähne, die Ihre Kaufunktion nicht mehr erfüllen können. Es bleibt nur noch die Extraktion des Zahnes und dessen Ersatz. Dieses ist mit einem deutlich erhöhten Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Außerdem besteht die Gefahr von Kiefergelenksbeschwerden und eingeschränkter Funktionalität.


Unser Anspruch in der Praxis Varnai & Varnai in Frankfurt/Bornheim ist es daher immer, Ihre Zähne zu erhalten - sowohl optisch, als auch in Bezug auf Funktionalität. Mit modernster Technik und unserem freundlichen, kompetenten Team kümmern wir uns darum, Ihre Zahngesundheit wiederherzustellen und langfristig zu erhalten.

Was kommt nach der Wurzelbehandlung?


Nach der Behandlung, die immer einen Versuch darstellt, den Zahn zu erhalten, wird der Wurzelkanal versiegelt. So wird einer erneuten Infektion vorgebeugt. Wenn der behandelte Zahn durch die Infektion stark beschädigt ist oder bereits stark substantiell beschädigt war, ist manchmal im Anschluss eine Krone indiziert. Wurzelbehandlungen werden heutzutage aufgrund modernster Technik und Behandlungsmethoden mit hohen Erfolgsaussichten durchgeführt. Die Behandlung erfolgt in der Regel in mehreren Sitzungen.


Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, und die Infektion den Kieferknochen erreicht. Die Behandlung selbst ist aufgrund von Anästhetika schmerzfrei. Lediglich nach der Behandlung kann der betreffende Zahn für einige Zeit noch etwas empfindlich sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Praxis in Frankfurt/Bornheim.